Planänderung, wir fliegen in die Karibik

Hier im schönen Piemont hat es sich eingeregnet. Gestern sah es noch recht freundlich aus. Nachdem wir ein paar Höhenmeter hinter uns ließen, beschlossen wir auf einer märchenhaften Hochebene zu tarpen. Ein massives Gewitter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Seitdem haben sich die fetten dunkelgrauen Wolken zwischen den steinernen Riesen verankert und es schaut nicht so aus, als würden sie weg wollen. Wir fliegen natürlich nicht in die Karibik. Wer allerdings die Berge kennt, weiß, dass man flexibel sein muss. Anstatt den nächsten Pass zu überqueren, werden wir die niedrigere Variante wählen, was bedeutet, dass wir ein paar Höhenmeter im Endergebnis verlieren. Ich hoffe ihr verfolgt uns trotzdem noch.

Uns geht es übrigens gut. Das Gehen macht uns Spaß, der Rücken leidet ein bisserl. Lea trägt brav ihren Rucksack und probiert ihre Aufgabe ernst zu nehmen. Die Murmeltiere lassen ihr Jagdfieber entflammen, was dazu führt, dass wir sie aus ihrer Traumwelt rausholen müssen. Auch das wird sich hoffentlich noch legen.

Ach ja, Was ich auch noch loswerden wollte: ich schreibe diese Updates auf einem kleinen Smartphone, teilweise nach 12 Stunden wandern oder in der Morgenstund. Bitte vergebt mir jegliche Rechtschreib- und Beistrichfehler sowie grammatikalischen Schwachsinn. :)

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Tag 4
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